abendländischer lebensbaum

Abendländischer Lebensbaum für wintergrüne Hecken

Mit wenig Pflege eine schöne Grundstücksgrenze

Der eigene Garten ist auch der eigene Raum, der nach Außen mit einer Einfriedung abgegrenzt wird. Es kann eine niedrige Umrandung mit Buchsbaum oder ein hoher Zaun werden, es gibt viele Möglichkeiten. Der Garten ist zugleich ein Stück Leben, womit eine Hecke schöner als ein Zaun wirkt.

Ein Lattenzaun bleibt im Winter blickdicht, die Hecke kann das auch. Der Abendländische Lebensbaum ist genau deswegen ein sehr beliebtes Gehölz, da er im Winter sein Laub behält. Er gehört zu den Koniferen, stammt aus Nordamerika und erreichte die alte Welt bereits 1536. Inzwischen wurden aus der Wildform viele Zuchtformen gezüchtet.

Der Abendländische Lebensbaum wächst nur ca. 20 cm im Jahr, es sollen direkt größere Jungpflanzen gesetzt werden, wenn eine wintergrüne Hecke den Garten blickdicht machen soll. Zugleich soll die richtige Zuchtform gesucht werden. Für eine Hecke soll der Abendländische Lebensbaum als langer Kegel wachsen, der von unten nach oben spitz zu läuft. Mit dem Formschnitt kann etwas nach geholfen werden, ein starkes Stutzen kann jedoch großen Schaden anrichten. Es macht deswegen Sinn, eine Zuchtform zu wählen, die nicht viel höher wird, als wie sie werden darf.

Beim Formschnitt ist sehr darauf zu achten, dass der Abendländische Lebensbaum unten breiter ist und nach oben spitz zu läuft, wenn mit ihm eine wintergrüne Hecke angelegt wird. Die Bäume bleiben vitaler und neigen nicht dazu, stellenweise oder als ganze Bäume ab zu sterben. Wer die Fläche hat, kann ein paar Reservebäume setzen, um bei seltenen Ausfällen direkt ein passend großes Ersatzstück zu haben.

Die Bodenbeschaffenheit

Abendländische Lebensbäume sind nicht wählerisch. Auf optimalen Böden wachsen sie jedoch besser. Der pH Wert soll neutral bis alkalisch sein, Abendländische Lebensbäume mögen kalkigen und sandigen Boden. Weiterhin soll der Boden Humus und Nährstoffe und die ganze Zeit über Wasser enthalten. Zudem werden sonnige Stellen bevorzugt, Schatten eignet sich gar nicht.

Die Pflanze an sich

Je nach Zuchtsorte gibt es beim winterharten Abendländischen Lebensbaum im Grünton und der Form große Unterschiede. Im allgemeinen blühen die einhäusigen Pflanzen von März bis April mit roten Blüten. Da der Abendländische Lebensbaum nur langsam wächst, kann er mit wenig Pflege in Form gebracht werden. Es muss jedoch sehr darauf geachtet werden, dass die Pflanzenteile und der Pflanzensaft extrem giftig sind, die Haut reizen und Allergien auslösen können. An einem kühlen Tag mit langen Handschuhen und Gesichtsmaske zu arbeiten, kann helfen. Es dürfen in keinem Fall Pflanzenteile verschluckt werden. Auch Tiere würden dadurch Schaden nehmen, naschen jedoch nicht zwei Mal vom Abendländischen Lebensbaum.

Die Naturform kann auch mit Samen vermehrt werden, die Zuchtsorten werden über Ableger vermehrt, die sich leicht nehmen lassen.

Besonderheiten

Die wintergrüne Hecke dient als Abgrenzung zu angrenzenden Flächen. Wenn es sich um Straßen und Bürgersteige handelt, dann wäre sehr darauf zu achten, dass diese im Winter nicht mit Streusalz eisfrei gehalten werden. Der Abendländische Lebensbaum reagiert auf Streusalz oder andere Salze sehr empfindlich und kann nach einem harten Winter eingehen. Das Salz ist zudem lange im Boden, da es immerhin seine Zeit dauert, bis der Regen es ausspült oder die Pflanzen es aufnehmen. Wenn die Pflanzen im Frühjahr mit dem Laub braun werden, einige Äste absterben und es auf Streusalz zurück geführt werden muss, kann man schon fast alles raus reißen und andere Pflanzen setzen.

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