Baumfällen köln bonn

Bäume und Hecken schneiden im Gebiet Köln und Bonn. Jetzt ist die richtige Zeit.

Bäume schneiden: Wenn Hecken und Sträucher aus der Form geraten sind –Roden oder Rückschnitt total?

Warum Bäume schneiden? Auch Gärten kommen in die Jahre und verändern sich mit der Zeit. Das ist natürlich
und gut. Aber manchmal sind Gartenbesitzer mit bestimmten Entwicklungen in ihrem
grünen Reich unzufrieden: Wenn beispielsweise Sträucher zu üppig wachsen, zu viel
Platz wegnehmen oder die Sicht versperren, wenn die vor Jahren angepflanzte
Hecke nun zu hoch und zu massiv wirkt oder wenn Gehölze einfach unansehnlich
geworden sind und ihre Vitalität verloren haben. Manchmal reicht in solchen Fällen
ein radikaler Rückschnitt aus, manchmal ist es aber auch notwendig, die alten
Pflanzen ganz zu entfernen, um Platz für neue zu schaffen. Der Landschaftsgärtner
vor Ort berät, welche Maßnahmen im konkreten Fall am sinnvollsten sind und wie
man den Garten wieder auf Vordermann bringt.

Winter ist die beste Zeit für den Schnitt von Bäumen und die Baumfällung auch in der Region Köln & Bonn

Die beste Zeit für solche Arbeiten ist der Winter. Die Gehölze führen nun kaum mehr
Wasser und Laubgehölze haben ihre Blätter abgeworfen. Jetzt, wo sich die meisten
Pflanzen im Winterschlaf befinden, wird selbst beim Einsatz von schwerem
technischen Gerät im Garten kein Schaden angerichtet. Allerdings sollte es nicht
kälter als fünf Grad Minus sein, da es sonst schwierig wird, an den Zweigen einen
sauberen Schnitt zu setzen, der gut verheilen kann. Ein weiterer wichtiger Grund in
der kalten Jahreszeit aktiv zu werden: Laut Paragraph 39 des
Bundesnaturschutzgesetzes ist es vom 1. März bis 30. September nicht erlaubt,
Gehölze radikal zurück- bzw. bodennah abzuschneiden oder gar zu roden. Durch
dieses Schnittverbot sollen brütende Vögel geschützt werden. Wer dagegen verstößt,
muss mit einer Bußgeldstrafe rechnen. Schonenden Form- und Pflegeschnitte sind
jedoch im Frühjahr und Sommer erlaubt. Und auch dabei sollte man natürlich darauf
achten, dass keine Nester zerstört werden.

Schlankheitskur für Bäume und Hecken

Auch Hecken, die regelmäßig in Form geschnitten wurden, können mit den Jahren
etwas zu breit geworden sein oder auch größere Lücken aufweisen.
Landschaftsgärtner empfehlen in diesem Fall zumeist einen einmaligen
Verjüngungsschnitt, bei dem die Seitenäste stark gekürzt werden. Natürlich sehen
die Hecken nach einem solchen Eingriff zunächst etwas traurig aus und bieten kaum
Sichtschutz. Aber das ändert sich schnell, denn die Gehölze erneuern sich von innen
heraus und bilden neue Triebe. Falls gewünscht, können Hecken nach einem
Verjüngungsschnitt deutlich schmaler gehalten werden als zuvor und auch auf die
Höhe kann man durch das Kürzen der Stämme Einfluss nehmen.

Fast alle laubabwerfenden Hecken können durch einen starken Rückschnitt
problemlos verjüngt werden und treiben kräftig aus. Etwas schwieriger ist es bei
immergrünen Heckensträuchern. Der Experte für Garten und Landschaft weiß,
welche dieser Gehölze einen kräftigen Schnitt vertragen. Eibe und Liguster
beispielsweise sind hier sehr robust, bei alten Berberitze-, Buchsbaum- oder
Feuerdornhecken ist dagegen Vorsicht geboten. Die Pflanzen treiben zwar zumeist
wieder aus, aber es kann lange dauern, bis sie sich wieder zu einer ansehnlichen
Hecke entwickelt haben. Oftmals ist es ratsam, vergreiste Pflanzen durch neue zu
ersetzen.

Auf den Stock setzen: Baumpflege und Baumfällung im Gebiet Köln, Bonn und Erftstadt

Unter “auf den Stock setzen” versteht man das Abschneiden von Sträuchern auf
einer Höhe von etwa zehn bis 20 Zentimetern. Dabei wird also nicht nur großzügig
ausgelichtet, sondern alle Äste werden komplett entfernt. Es ist die traditionelle
Pflegemethode für Feld- und Wallhecken. Besonders einheimische Gehölze wie
Hainbuche, Haselnuss oder Holunder vertragen dies sehr gut und treiben aus den
sogenannten schlafenden Augen des verbliebenen Stammrestes verjüngt wieder
aus. Man erreicht damit, dass die Sträucher und naturnahe Hecken auch im unteren
Bereich langfristig schön dicht bleiben und wieder vermehrt Blüten und Früchte
tragen. Natürlich ist es nicht unbedingt sinnvoll, gleichzeitig alle Sträucher im Garten
oder innerhalb einer Hecke herunter zu schneiden, denn das wäre in der ersten Zeit
danach ein doch zu trostloser Anblick. Lieber sollte man sich bei den Sträuchern
abwechseln bzw. bei einer Hecke jedes Jahr ein anderes Teilstück verjüngen.

Will man große Sträucher oder Heckenpflanzen komplett aus dem Garten entfernen,
werden sie in der Regel zunächst soweit zurückgeschnitten, bis nur noch ein kleiner
Stumpf übrig ist. Danach wird der Wurzelballen freigelegt. Es ist notwendig, den
Wurzelkopf und die Hauptwurzel aus dem Boden zu ziehen, damit die Sträucher
nicht wieder nachwachsen können. Um Platz für eine spätere Bepflanzung zu
schaffen, sollten jedoch auch die anderen Wurzeln so weit wie möglich entfernt
werden. Landschaftsgärtner verfügen über das entsprechende Know-how und die
passenden Maschinen für die Aufgabe. Auf Wunsch entsorgen sie auch das
Schnittgut und übernehmen die Neubepflanzung der Fläche. Solange der Boden
nicht gefroren ist, kann das Setzen von Gehölzen auch im Winter problemlos
durchgeführt werden.

Wiederverwenden des Schnittguts

Nicht alles Schnittgut von Hecken, Sträuchern und Gebüschen muss man übrigens
unbedingt entsorgen oder im Häcksler verschwinden lassen. Wer der heimischen
Tierwelt etwas Gutes tun möchte, kann damit im Garten an einer geschützten Stelle
einen Reisighaufen anlegen. Nicht nur Igel freuen sich über einen solchen
Rückzugsort und Schlafplatz. Auch eine Reihe weiterer Tierarten, z.B. die
Rotkehlchen, sind darauf spezialisiert, in totem Unterholz zu jagen und dort ihren
Nachwuchs aufzuziehen. Andere Vögel verkriechen sich vor allem bei Gefahr gern
zwischen den Ästen. Wenn das Holz mit der Zeit verrottet, sackt der Haufen
zusammen und sollte mit neuem Schnittgut aufgefüllt werden. Dies muss nicht
zwangsläufig aus Heckenschnitt bestehen: Man kann beispielsweise auch nach
Weihnachten die Zweige vom Tannenbaum einarbeiten.

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