Gartentip im Juni: Jetzt ist Staudenzeit

Sommerblühende Stauden sind unsere Gartenpflanzen im Monat Juni

Drei Prachtexemplare unter den Stauden
Die Pflanzen, auf die in diesem Monat die Wahl als Gartenpflanzen des Monats gefallen ist, sind drei auffällige Prachtexemplare aus dem Sortiment der winterharten Stauden. Dabei handelt es sich um Echinacaea, Phlox und Delphinium. Diese drei Blütenstauden haben einiges gemeinsam, es lassen sich aber auch Unterschiede feststellen: Bei allen wurde in den letzten Jahren das Sortiment fortlaufend erneuert, so dass aktuell eine ganze Reihe verschiedener Farben und Formen erhältlich sind. Außerdem ziehen alle drei mit ihrem besonderen Duft Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten an. Betrachtet man ihre Form, unterscheiden sich die Pflanzen jedoch deutlich. Während Echinacea Blüten hat, die wie Sonnenhüte aussehen, sind für Phlox, die auch Flammenblume genannt wird, fedrige Blütenrispen in heiteren Farben charakteristisch. Delphinium erhebt sich als längliche Blütenähre, bei der jede Blüte einen Sporn trägt – eine Eigenschaft, der die Pflanze den deutschen Namen Rittersporn verdankt. Sommerblühende Staufen (Echinacaea, Phlox, Delphinium)
Echinacea, auch Sonnenhut genannt, gibt es in vielen verschiedenen Farbnuancen. Der hübsche grüne oder orangefarbene Blütenkopf wird von leicht herabhängenden farbigen Blütenblättern umgeben. Diese können lachsfarben oder ockergelb bis tiefviolett und dunkelrot sein. Es gibt auch weiße und rote Varianten und sogar gefüllt blühende Sorten. Alle sind eine echte Augenweide. Der botanische Name der ursprünglichen Art lautet E. purpurea, er verweist auf deren lilafarbene Blütenblätter. Die Pflanze ist vor allem wegen ihrer heilkräftigen Wirkung bekannt, so soll sie das Immunsystem stärken.
Der Phlox, mit deutschem Namen Flammenblume, ist an seinem starken, süßen Duft und den schönen rispenförmigen Blütenstanden gut zu erkennen. Es gibt Arten, die auch als Schnittblumen Verwendung finden und bodendeckende Formen (P. Subulata Grp). Im Garten zieht die Flammenblume Schmetterlinge und Bienen an. Durch Neuzüchtung ist inzwischen ein Sortiment mit verschiedenen wunderschönen Blütenfarben erhältlich: Reinweiß, Tiefviolett, Blau, Rosa mit einem roten Auge oder sogar Blüten mit gestreiften Blütenblättern. Die Blüten der ursprünglichen Art sind purpurrot, daher der Name Flammenblume.
Delphinium gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist eine wirklich imponierende Blume: stattlich, langgestreckt und mit wunderschöner Blütenfarbe. Wenn man sich die individuellen Blüten an den Ähren genau anschaut, sieht man die „Sporen”, die an einen Ritter zu Pferde erinnern. Im Handel sind verschiedene Delphinium-Arten erhältlich, die Stauden sind groß, robust und beeindruckend. Die Pflanze gibt es mit Blüten in wunderbaren Pastellfarben von Blau und Violett bis Lachsfarben und Weiß. Und was soll man erst von den Blüten halten, die schöne „Augen” machen.Pflege von Echinacaea, Phlox und Delphinium
Beherzigt man ein paar einfache Tipps, kann man an diesen Stauden jahrelang Freude haben. Damit die Pflanzen reich blühen, ist ein halbschattiger bis sonniger Standort wichtig. Pflanzen Sie sie in einen durchlässigen, feuchten Boden und gießen Sie regelmäßig. Das gilt besonders dann, wenn Sie die Stauden in Töpfe auf dem Balkon oder der Terrasse gepflanzt haben. Geben Sie den Pflanzen im Frühling zusätzlichen Dünger, so dass sie lang und reich blühen und gesund bleiben. Sie werden dann besonders hübsche Blüten bilden. Wenn Sie aus diesen Stauden einen Strauß pflücken möchten, ist das kein Problem. Damit Sie zu Hause eine Woche bis zehn Tage Freude daran haben können, sollten Sie auf jeden Fall Schnittblumennahrung ins Vasenwasser geben.

Tipps zu Überwinterung
Im Spätsommer, wenn die Blumen verwelkt sind, können die Pflanzen zurückgeschnitten werden, so dass sie im Herbst eine eventuelle Nachblüte / einen zweiten Blütenflor entwickeln. Die oberirdischen Pflanzenteile werden im Winter absterben, während die unterirdischen Teile Kraft für die nächste Wachstumsperiode sammeln. Lassen Sie die abgestorbenen Blätter und Stiele an der Pflanze, das schützt diese gegen extreme Kälte und es sieht auch noch gut aus, wenn sich Reif daran bildet oder Schnee darauf fällt. Ende Februar entfernt man diese alten Pflanzenreste, so dass sich im Frühjahr neue Triebe entwickeln und die Pflanze im Sommer wieder prächtig blüht. Nach einigen Jahren kann man die Pflanzen eventuell teilen, damit sie jung und wüchsig bleiben.

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