Kletterrosen – Unser Tipp: Auch als Bodendecker nutzen

Die Rose als Königin im Garten

In einem aufwendig gepflegten und stilvollen Garten darf die Rose als Königin der Pflanzen nicht fehlen. Wer sich mit Rosen ein wenig auskennt, der weiß, dass diese edlen Pflanzen durchaus empfindlich gegen Mehltau und ein paar Schädlinge sind. Es kommt zudem darauf an, für die Rosen die richtigen Stellen im Garten zu finden. Sie wachsen gewiss nicht in einer versumpften Schattenstelle sondern brauchen die Kraft der Sonne. Der weitere Punkt ist der Boden: Die Rosen werden den Boden mit der Zeit auslaugen. Sollte ein Rosenstrauch eingehen und durch einen anderen ersetzt werden, dann soll direkt der Boden ausgehoben und ausgetauscht werden.

Mit der „Königin des Gartens“ haben viele deswegen schon sehr geflucht. Wer pflegeleichte Rosen sucht, der sollte es mit Kletterrosen probieren. Dieses sind Rosen, die jedoch über andere Eigenschaften verfügen und robuster sind. Dem Namen nach klettern sie, wenn sie passende Rankhilfen vorfinden. Einige Kletterrosen können auch am Boden wachsen und alles andere ersticken. Ein einfacher und pflegeleichter Bodendecker, der nur etwas zurück geschnitten werden muss und dennoch schöne Blüten entwickelt, hat immerhin seine Reize.

Es gibt ganz unterschiedliche Kletterrosen, die zwei oder auch sechs Meter hoch ranken können. Als Bodendecker bleiben die Kletterrosen entweder kniehoch oder mannshoch am Boden. Sie brauchen allerdings immer Sonne. Sie brauchen zudem etwas Wasser und ein paar Nährstoffe. Sie brauchen jedoch nicht so viel, wie manch andere Pflanze.

Es sind nicht alle Kletterrosen gleich

Wer eine Stelle im eigenen Garten mit Kletterrosen verschönern möchte, soll zu seinem Verwendungszweck auch eine passende Kletterrose wählen. Diese werden ganz grob in die Climber und Rambler unterteilt. Die Climber kommen auch ohne Rankhilfe gut weiter, die Rambler sind auf diese angewiesen. Soll die Kletterrose an einer Stelle bleiben, wären Rambler besser, da ihnen eine Rankhilfe aufgestellt werden kann, über die sie nicht hinaus kommen.

Einige Kletterrosen blühen einmal im Jahr, andere mehrfach. Sie blühen aber fast alle mit sehr vielen Blüten und intensiven Farben. Wer seine Kletterrosensorte falsch zurück schneidet, wird hingegen weniger Blüten erleben. Einige Arten wachsen schneller als die anderen oder sind doch ein wenig empfindlich gegen Frost. Es gibt allerdings so viele verschiedene Zuchtsorten, dass sich für jede Stelle im Garten, die wenigstens etwas Sonne abkriegt, passende Kletterrosen finden werden.

Kletterrosen brauchen genau wie andere Pflanzen ihre Zeit, bis sie eine Fläche oder die gewünschte Höhe richtig begrünen. Dann sollen sie jedoch nur noch etwas zurück geschnitten werden, um auf ihrem Bereich zu bleiben. Wenn es viel zu trocken wird, wäre ein Wässern hilfreich. Ansonsten werden sich die typischen Rosenprobleme mit Kletterrosen weniger intensiv ausprägen oder sogar gar nicht aufkommen.

Ob eine Hauswand, eine Garagenseite, ein Südhang, ein Rosenbogen oder sonst eine Stelle mit etwas Sonne und Wasser begrünt werden soll: Kletterrosen sind eine gute Wahl wobei Efeu sich für die Schattenstellen besser macht.

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Noch mehr Fragen zum Thema „Kletterrosen im Garten“ ? Nagelschmitz Gartenbau hilft Ihnen weiter.

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