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Bodendecker vom Gartenbau Experten in der Region NRW

Schmückend, nützlich und fast selbstversorgend!
Bodendecker vom Gartenbau Experten in der Region NRW und Köln

Der Garten wird gerne als das eigene Grün hinter dem Haus bezeichnet: Bäume,
Sträucher, Stauden, Gräser und Zwiebelblumen schmücken sich mit allen Farben
eines gut sortierten Malkastens. Dabei sind nahezu alle denkbaren Schattierungen
zu finden. Allein das Grün des Laubs ist mal hell, mal mit einem leichten Blaustich,
manchmal erscheint es fast gelb, ein anderes Mal fast weiß. Auch der Gartenboden
soll begrünt sein. Denn so wichtig die Erde auch ist, am schönsten ist sie, wenn sie
dicht bewachsen ist. Ganz, wie ihr Name schon sagt, sind hier Bodendecker gefragt.

Schützend und begrünend

Bodendecker sind niedrige Pflanzen, wie Zwerggehölze, Gräser oder Stauden, die
sich mit ihren Trieben, Ablegern oder Ausläufern in kürzester Zeit ausbreiten und so
den Boden dicht begrünen. Zugleich beschatten sie ihn und schützen die Erde vor
dem Austrocknen, da weniger Wasser verdunstet. Sie halten das Erdreich mit ihren
Wurzeln und bieten Tieren und Insekten Rückzugsorte und Nahrung. Doch das
Beste: Da viele Bodendecker immergrün sind und sehr dicht wachsen, haben
Unkräuter kaum eine Chance. Außerdem fühlen sie sich selbst dort wohl, wo es
andere Pflanzen schwierig haben, denn der natürliche Standort der meisten
Bodendecker ist unter anderen, größeren Sträuchern oder Bäumen. „Gerade an
schattigen Stellen im Garten, wie unter Bäumen oder Sträuchern, empfehlen sich
Bodendecker als Begrünung“, erklärt Gerald Jungjohann vom Bundesverband
Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e.V.. „Auch für Gartenbereiche mit
Hanglage sind sie ideal, da ihre Wurzeln den Boden befestigen und vor Erdrutschen
schützen.“ So fühlen sich zum Beispiel Farne, Funkien (Hosta) oder Ziergräser, wie
die Segge (Carex), im Schatten und auch zwischen den Wurzeln größerer Bäume
wohl. Gräser, wie das Bärenfell-Schwingel (Festuca gautieri), aber auch die
Teppichmispel (Cotoneaster radicans) oder der Gewöhnliche Haselwurz (Asarum
europaeum) eignen sich wunderbar für Gärten mit Gefälle. In einem Gespräch mit
einem Landschaftsgärtner findet man schnell heraus, welcher Bodendecker zum
eigenen Gartenstil passt und mit den Standortbedingungen gut zurechtkommt.

Blühend und duftend

Bodendecker sind aber nicht nur grün, viele von ihnen bilden auch schöne Blüten
aus. So bringt das Immergrün (Vinca minor) ein zartes Violett oder Weiß in den
Garten. Die Golderdbeere (Waldsteinia fragarioides) hingegen ist fröhlich gelb.
Besonders bei Bienen, Hummeln oder Schmetterlingen kommen diese Bodendecker
mit ihrem schmackhaften Nektar gut an. Wenn es zudem gut duften soll, wählen
Landschaftsgärtner Thymian. Von diesem Halbstrauch gibt es kriechende und
teppichbildende Sorten, die sich wunderbar ausbreiten. Der Sandthymian (Thymus
serpyllum) beispielsweise wird maximal zehn Zentimeter hoch und blüht in einem
zarten Rosa-Violett. Wer es fruchtig-frisch mag, für den ist der Zitronenthymian eine
gute Wahl: Er wächst besonders niedrig und wird daher als „Duftrasen“ bezeichnet.
Auch Lavendel – eigentlich kein typischer Bodendecker – ist eine wohlduftende
Bodenbegrünung, wenn man ihn flächendeckend pflanzt. Er macht sich vor allem an
gemütlichen Rückzugsorten im Garten gut, da er mit seinen ätherischen Ölen für
Entspannung sorgt. Als „Bienenweide“ bieten sowohl Lavendel als auch Thymian
den fleißigen Bestäubern besonders reichhaltigen Nektar und Pollen.

Gruppenbildend und spannend

Landschaftsgärtner empfehlen, sich auf wenige Bodendecker zu konzentrieren und
diese in Gruppen zu pflanzen. Denn der Garten kann unruhig wirken, wenn zu viele
verschiedene Pflanzen auf kleiner Fläche kombiniert werden. Gibt man ihnen jedoch
ausreichend Raum, bilden Bodendecker wunderschöne Polster. Vor allem blühend
entfalten sie ihre volle Wirkung, wenn sie großflächig wachsen dürfen. „Ist der Platz
zu knapp bemessen, kommen sich die Bodendecker mit den Jahren gegenseitig in
die Quere und nehmen sich Licht und Luft“, erklärt Jungjohann vom BGL. „Daher ist
es wichtig, sie hin und wieder zu schneiden.“ Spannend wird es, wenn Bodendecker
mit unterschiedlichem Wuchsverhalten gewählt werden. Hohe Farne neben
großblättrigen Funkien, umgeben von flachwachsenden Gräsern oder Efeu. Weitere

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