Gartenbepflanzung August Gärtner Köln

Unser Tipp im August: Hebe ist die ideale Pflanze für Garten und Terrasse im Spätsommer

Spätsommerfest im Garten: Die Hebe
Hebe ist die ideale Pflanze, um Garten und Terrasse im Spätsommer noch einmal aufzupeppen. Weiße, violette, pinkfarbene oder lila Blüten schenken dem Ganzen sofort neue Energie, wobei das Laub der Hebe in Farben von Hellgrün bis Dunkelgrün und sehr hellem Grau variiert. Im Winter und Frühjahr haben manche Exemplare sogar violett-rote Blätter. Dank der etwas gewundenen Struktur hat die Pflanze eine lockere, natürliche Ausstrahlung und die Blütenstände sind sehr beliebt bei Schmetterlingen und Bienen. Die vielseitigen Hebe-Pflanzen, werden oft in Beeten und Rabatten, Steingärten oder als Teichbepflanzung eingesetzt, aber sie sind auch ausgezeichnet als Kübelpflanze für Balkon oder Terrasse geeignet. Die Hebe ist immergrün und bringt so das ganze Jahr über Leben in den Garten.

Sortimentsauswahl
Das Hebe-Sortiment kann in zwei Gruppen unterteilt werden:
– Die größte besteht aus meist winterharten, immergrünen Arten mit dekorativem Laub. Die bekanntesten sind H. ‚Emerald Gem‘ syn. ‚Green Globe‘, H. ochracea ‚James Sterling‘, H. ‚Autumn Glory‘, H. pimeloides, H. buxifolia und H. pinguifolia.
– Völlig anders, aber ebenfalls mit allen guten Eigenschaften der Hebe ausgestattet, ist die Art H. andersonii, die auch als Strauchveronika bezeichnet wird. Sie blüht im Spätsommer und Herbst und ist besonders am 1. und 2. November (Allerheiligen und Allerseelen) beliebt.

Wissenswertes Hebe
• Die Hebe kam 1835 von Neuseeland nach Europa. Die Sorten, die daraus hervorgegangen sind, sind durch Kreuzungen recht winterhart.
• Hebe, die Göttin der Jugend, ist in der griechischen Mythologie die Tochter von Zeus und Hera und wurde die Braut des Herakles.
• Hebepflanzen vertragen salzhaltige Luft recht gut und sind daher die  ideale Wahl für Gärten und Balkone in Küstenregionen.

Herkunft
Hebe wächst in der südlichen Hemisphäre, vor allem in Neuseeland, aber auch in Französisch-Polynesien, auf den Falkland-Inseln und in Südamerika. Es gibt ungefähr dreißig Arten, die ziemlich robust sind: Die Pflanze wächst sowohl in Küstengebieten als auch in Bergregionen in großen Höhen, dort entwickelt sie allerdings viel kleinere Blätter.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten:
• Überprüfen Sie das Verhältnis von Topfgröße zu Pflanzendurchmesser, die Anzahl der Blütenknospen und ob die Pflanze frei von Krankheiten und Schädlingen ist.
• Je nach Art werden die Pflanzen sowohl im Freiland als auch in Gewächshäusern angebaut. Gute Produzenten sorgen dafür, dass auch draußen kultivierte Hebepflanzen in einem sauberen Topf in den Handel kommen.
• Je größer die Pflanze, desto dekorativer und umso einfacher ist der Umgang mit Hebe.
• Zum Zeitpunkt des Kaufs dürfen sich keine vertrockneten oder abgestorbenen Pflanzenteile an der Pflanze befinden.

Pflegetipps für Konsumenten
• Die Hebe steht am liebsten sonnig. Dabei verträgt sie sogar volle Sonne, doch sie gedeiht auch im Halbschatten.
• Die Pflanze bevorzugt luftige, humusreiche Böden.
• Das Gießwasser muss immer ablaufen können, aber der Wurzelballen sollte zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen.
• Während der Blüte alle zwei Wochen etwas Dünger geben, verwelkte Blüten entfernen.
• Die Hebe ist recht winterhart, aber bei starkem Frost sollte die Pflanze zum Schutz  eingepackt werden, vor allem, wenn es sich um eine Kübelpflanze handelt. Die Strauchveronika überwintert lieber frostfrei.
• Wird die Pflanze nach dem Winter zurückgeschnitten, bleibt sie schön und kräftig.

(c) Bild:Pflanzenfreude.de

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